Blog der Lösungsfabrik

Qualitätsmanagement und ISO 9001

Images tagged "bessere-artikel"

0 thoughts on “Images tagged "bessere-artikel"
  • sven sagt:

    Hallo Michal, danke für Deinen Blog und die guten Tipps. Habe dies mit dem Keyword Kleinanzeigen getestet und es funktioniert wie beschrieben.

    Gruß Sven

  • 2WiD sagt:

    Vielen Dank für die Hinweise an die Nutzer von Webkatalogen :-)

    Ja, über gute einzigartige kurze Texte freuen sich wahrscheinlich viele Betreiber. Wir freuen uns in jedem Falle.

  • Vielen lieben Dank für die umfassende Antwort. Das sind ja sehr interessante Ansätze.

  • René Jacobi sagt:

    Ich denke das größte Problem mit dem Kundenfeedback sind die heute mangelhaften Umgangsformen damit.

    Warum soll ich als Kunde ein Kundenfeedback geben? In 99% der Fälle kann ich meine Rückmeldung angeben, doch ich werde nicht erleben, dass ich dazu nochmal eine Rückmeldung erhalte.

    Natürlich kann ich an das gute im Menschen glauben und hoffen, dass bei meinem nächsten Problem mit dem Unternehmen oder bei der nächsten Anfrage das Unternehmen mein Feedback berücksichtigt hat. Wenn es das aber nicht macht, kann mir durchaus meine Zeit zu kostbar sein.

    Die Frage ist also immer, was Frage ich und wie gehe ich letztendlich damit um. Kundenfeedback zu sammeln, des Sammels wegen bringt keinen weiter.

  • Hallo Herr Thode,
    vielen Dank für Ihre Anregung und die Sammlung verschiedener Definitionen von QM aus praktischer Sicht! Die Anregung zu einer Blogparade finde ich sehr gut – das würde die öffentliche Auseinandersetzung auf fachlicher Ebene zu Qualitätsmanagement befördern und die Vernetzung der Akteure stärken.
    Ich habe gut Erfahrungen mit der NPO-Blogparade (http://npoblogparade.wordpress.com/) gemacht – dies war und ist befruchtend für alle.
    Viele Grüße vom Hochrhein,
    Günter Bressau

    • Hallo Herr Bressau,

      ja, ich finde die Idee mit der Blogparade (die nicht von mir kam) auch sehr gut und habe diese daher auch gleich aufgegriffen. Vielen Dank auch für Ihren Link, das werde ich mir kurzfristig mal genauer anschauen. Bin selber noch nicht so firm beim Thema Blogparade, werde dies aber kurzfristig ändern ;-)

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Stefan Bösebeck sagt:

    Ich unterrichte gerade eine Gruppe Industriemeister für Getränke- und Fruchtsafttechnik. Da ich begeisterter Blogger bin, habe ich genau diese Frage heute einmal bei den jungen Leuten gestellt. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt und werde dies gern in einem Blogbeitrag zum Besten geben ;-). Übrigens, Herr Thode, wieder einmal eine klasse Parade! ;-)

  • Hallo Herr Thode,

    habe gestern diese interessante Blogparade gesehen und mich spontan entschieden, auch noch mitzumachen. Hier mein Beitrag dazu:
    http://www.tipptrick.com/2014/04/13/claudias-praktischer-ratgeber-blogparade-qualitätsmanagement/

    Freundliche Grüße
    Claudia Dieterle

  • Raphaela Kroczek sagt:

    Hallo Herr Thode,
    wie versprochen noch mein Beitrag. http://www.oke-management.de/montagspost-qualitaetsmanagement/
    Bin schon sehr gespannt, auf die anderen Beiträge zum Thema.
    Beste Grüße
    Raphaela Kroczek

    • Hallo Frau Kroczek,
      vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag. Da heute ja „Abgabeschluss“ für die Blogparade ist, wird die Auswertung kurzfristig erfolgen.
      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Roessler sagt:

    Hallo
    diese Themen sind sehr interesant man kann alles Dokumentieren,
    aber die umsetzung der Qualität liegt zu 90% beim Mitarbeiter. wenn der MA, die sichtweisen zum beispiel einer Kunden Lieferantenbeziehung oder KVP/Kaizen versteht und lebt(permanentes Training) dann lebt auch die Qualität
    Allso der Weg sollte immer der Mitarbeiter sein und die Metoden sollen unterstützend sein

  • Chris W sagt:

    Die Installation ist ein kleiner Witz und spricht nicht für ARIS (Express) / Software AG:
    Der Dialog zwingt zur Registrierung, verdeckt aber penetrant den ganzen Bildschrim.

    Die Registrierungsformulare sind unterstes Niveu in Sachen Usability.

    Die Anmeldebestätigung braucht auf zwei unterschiedlichen Zielmailadressen (ohne Spamfilter) einen Tag!

    Teste auch derzeit die eiegntlichen Funktionen / Einsatzszenarien.

    • Also ich fand (wie oben beschrieben) das ganze Prozedere auch nicht so wirklich prickelnd. Außerdem war die Software auch echt nicht das, nach dem ich gesucht habe – daher wird es auch keine weiteren Beiträge über das Programm geben.

  • Stimmt, eine Korrekturmaßnahme muss nicht bürokratisch sondern zweckmäßig sein. Es kann z. B. auch genügen, eine weitere Analyse in der Qualitätsprüfung einzuführen, bevor die Ware versendet wird. Wenn man aus Kundenreklamationen lernt und entsprechend reagiert, steigert man die Qualität des Produkts und Kundenzufriedenheit, was langfristig Geld spart bzw. mehr Umsatz bringt.

  • Vielen Dank für die Vorlage einer Prüf- und Messmittelliste.
    Ein Vorschlag aus der Praxis: Fügen Sie noch eine Spalte „Identnummer“ ein, um das Messmittel eindeutig identifizieren zu können. Unter Umständen ist auch die Angabe des Herstellers hilfreich.
    Herzliche Grüße
    Ulla Schneider

  • Marina Grunwald sagt:

    Hallo Herr Thode,

    das Video ist einfach genial !!! Wenn man Qualitätsmanagement danach nicht verstanden hat, dann wird man es wahrscheinlich nie verstehen :o)

  • Flinke sagt:

    Hi,
    bin zwar BWLer kannte den Unterschied aber bisher auch nicht. Danke für die ausführliche Erklärung.

    MFG

  • Flinke sagt:

    Diese Fragen sollten man sich auch im Leben immer stellen :).

    Heutzutage macht man soviele Dinge die man im nachhinein sehr bereut.

    MFG

  • Herzlichen Dank für den Blogartikel. Ich frage mich immer, ob die Idee und die Vision von einem Team aus Freiberuflern und Selbständigen, aus Beratern und Dienstleistern, in der Praxis eine Hilfe und Unterstützung ist.

    Denn das Netzwerk besteht nicht zum Selbstzweck. Das einzige Ziel, das im Mittelpunkt steht heißt: Die Teampartner erfolgreich zu machen und gemeinsam zusätzlichen Nutzen zu bringen.

    Zufriedene Kunden sind kein Ziel. Begeisterte Kunden, die einen umfassenden Service und ein aufeinander eingespieltes Team-Play erwarten, das ist die Herausforderung, der wir uns stellen.

    Ich nehme Ihren Blogbeitrag gern zum Anlass, um über das „professionelle Netzwerken“ so wie wir es verstehen einen Artikel zu verfassen. Wenn Sie erlauben, Herr Thode, würde ich zudem gern ein Interview mit Ihnen zu dem Thema führen.

  • Stefan Bösebeck sagt:

    Eine gute Idee verbreitet sich und es scheint als würde auch ein Bericht darüber sich gut verteilen. So soll es ja auch sein: Netzwerken als offenes System, das jeder für sich und sein Geschäft annehmen, anpassen und umsetzen kann.

  • jens anders sagt:

    große Sammlung von Zitaten. Herzliche Grüße.
    Lesen Sie mehr über Originalität: Originalitat Zitate

  • Guten Tag,

    dies ist ein sehr kreativer und interessanter Artikel. Der Seitenaufbau ist ebenfalls gut gelungen. Gerne lese ich weitere Texte auf dieser Seite. Sehr hilfreich.

    Beste Grüße
    Martina Breuer

  • Sinan sagt:

    Kann ich nur bestätigen, Qualitätsmanagement ist super wichtig für ein Unternehmen. Super Artikel.

  • Kay Schoenfeldt sagt:

    Sehr geehrter Herr Thode,

    mit Interesse habe ich Ihre Ausführungen zum Thema BoL/QMB gelesen. Aus meiner Sicht kann ein externer Berater natürlich QMB werden (die Norm kennt ja keinen QMB). Er ist aber nicht BoL, da kein Mitglied der Leitung. Der Unterschied QMB/BoL liegt in der Weisungsbefugnis. Der Philosophie der Norm folgend ist Qualität Managementaufgabe (Aufgabe der Leitung). Nur die Leitung kann auch die Umsetzung sicherstellen (Weisungsbefugnis). Die Stabstelle QMB, Qualitätssicherung, Qualität.. oder wie auch immer sie auch genannt wird und ihre Mitglieder (auch externe) sind ausschliesslich beratend tätig. Die Verantwortung verbleibt bei der Leitung (oder BoL). Ein Organigramm mit QMB im Kästchen auf gleicher Höhe mit Geschäftsführung erfüllt die Norm explizit nicht, es sein denn es gibt einen BoL. Der QMB ist gelebte und sinnvolle Q-Praxis, da der BoL zeitlich nicht in der Lage ist die Tagesgeschäfte zum Thema Qualität abzuarbeiten. Geben muss es den BoL dennoch. Die häufig anzutreffende Nichtexistenz des BoL begründet nicht selten das vor sich hindümpeln der Q-Systeme, weil die Verantwortung der Leitung nicht wargenommen wird.

    Mit besten Grüßen

    Kay Schoenfeldt
    (Umsetzer von Q-Systemen)

    • Sehr geehrter Herr Schoenfeldt,

      meiner Meinung nach lässt die Norm in diesem Punkt leider zu viel Interpretationsspielraum. Ich habe diesbezüglich schon die unterschiedlichsten Meinungen gehört. Das fing an bei meiner QM-Ausbildung, als man uns eingetrichtert hat, dass der QMB (in dem Fall gleichgesetzt mit dem Begriff BdoL) keine externe Person sein kann. Dies wurde von verschiedenen Zertifizierungsauditoren auch so verlangt. Das geht weiter über die Meinung, dass selbstverständlich der QMB/BdoL eine externe Person sein kann. Dann muss nur vertraglich geregelt werden, dass dieser in der Funktion Mitglied der Leitung ist und dann auch in dem Bereich weisungsbefugt. Bis hin zu der von Ihnen geschilderten Meinung.
      Ich sehe das ganze letztendlich so, dass das Unternehmen bzw. die oberste Leitung hinter dem QM-System stehen muss, dies keine Parallelwelt darstellen sondern gelebter Alltag sein muss – dann ist es auch egal wie wer genannt wird bzw. ob es eine interne oder externe Person ist.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Dieser Ansatz gefällt mir wirklich gut!
    Denn gute Kundenbewertungen bedeuten ja nicht unbedingt, dass alle Kunden zufrieden sind – sondern nur, dass (wie in dem von Ihnen genannten Beispiel) die Bewertung der wenigen Kunden, die eine Rückmeldung gegeben haben, eine positive war.

    Eine Selbstbewertung durchzuführen statt sich auf dem guten Feedback auszuruhen und selbst nach Verbesserungspotenzial zu suchen, erscheint mir als ein sehr hilfreicher Ansatz, die Qualität der eigenen Prozesse sowie die Kundenzufriedenheit kontinuierlich zu optimieren.

    Vielen Dank für diesen Tipp!

    Herzliche Grüße
    Ulla Schneider

  • Roman sagt:

    Schöner Beitrag über kontinuierliche Verbesserung.
    Ein gutes Video mit einem kleinen Augenzwinkern dazu gibt es von der Domestic Lean Goddess

  • Tilman sagt:

    Bin über XING auf diese Seite gestoßen, zwei Zitate könnte ich noch beitragen:

    Handelt es sich um eine besondere Qualität, kann sich diese sehr schnell zur Quälität wandeln.“

    „Vertraue der Werbung, Qualität allein ist wirklich nicht alles.“

    Beide Aphorismen stammen von meinem Vater (Martin Gerhard Reisenberg).

    LG Tilman

  • Biswanath Banerji sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herrn,

    Die Zertifizierungskosten bestehen nicht nur externe Auditor und Berater Kosten, sondern es gibt noch viele anderen Kosten. Gibt es etwa gesamten Kosten für Orientierung?

    Danke

    mfg

    Ing. Biswanath Banerji

    • Hallo Herr Banerji,

      bei den Kosten für die Zertifizierungsgesellschaft und bei den Beraterkosten handelt es sich um externe Qualitätskosten.
      Weitere Kosten die anfallen könnten (zum Beispiel für Mitarbeiter, die an dem QM-System arbeiten oder eventuelle Softwarekosten) sind interne Kosten, der Abschätzung nicht möglich ist, weil diese viel zu stark abhängig von der Größe, der Struktur und der Ausrichtung der Organisation abhängig sind.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • André Trinks sagt:

    Beim Punkt „Interessierte Parteien“, wird die 2015 Version hoffentlich dem Stakeholder-Ansatz gerecht. Gut ist auch, dass auf die Risiken eingegangen wird. Ansonsten sind es kleine Verbesserungen, um dem eigenen KVP gerecht zu werden

  • Anne Schneider sagt:

    Sehr geehrter Herr Thode,

    nachdem ich heute zufällig über den Lösungsfabrik-Blog gestolpert bin habe ich mich rasch festgelesen.
    Zu ihren Erfahrungen zum Thema „schlichte QM-Beratung bzw. 0815-Beratung mit Standarthandbuch bei KMUs kann ich nur schmunzelnd zustimmen.
    Als freie QM-Auditorin in Betrieben des Gesundheitswesens und -handwerks begegne ich Musterhandbüchern, falsch verstandenen Qualitätszielen und einer katastrophalen Dokumentenlenkung trotz (oder dank) Standardhandbuch allenthalben. Selbst in so stark reglementierten und Dokumentationswilligen Organisationen wie Apotheken schaudert mich manchmal die Durchsicht der Dokumentation und der Umgang damit. In den meisten Fällen kennt wohl weder die Leitung noch der Berater den Wortlaut der betreffenden ISO-Norm. Schade, denn darum gehts ja.
    Inzwischen komme ich zum Schluß dass aus reiner Unkenntnis der tatsächlichen Normforderungen ein sperriges Konstrukt aus Dokumenten und Formblättern an den Kunden verkauft wird und der Kunde aus reiner Unwissenheit alles übernimmt und stichprobenhaft Anpassungen vornimmt, ohne zu Wissen, was am Dokumentengerüst er tatsächlich verändern kann und was unbedingt stehen bleiben muß, um den Mindestanforderungen der 9001 zu genügen. Und so entsteht vielfach ein aufgeblähtes Konstrukt, vollgestopft mit Redundanzen. Bestimmt ein Drittel der Dokumentation ist bereits in der ersten Zertifizierungsperiode scheintod und führt auch Jahre später noch ein Schattendasein, unbeachtet von Mitarbeitern und Leitung. Dabei sollte das QMS zum Betrieb passen wie ein gemütlicher Wanderschuh.
    Die Musterhandbuchberater klagen über zu geringe Honorare und können dem Kunden nur 0815 verkaufen, da in der knappen Zeit mehr nicht drin ist. Die KMU beklagen die fehlende freie Zeit, ein QMS von grundauf neu aufzubauen, schon die Implementierung des Muster-QMS empfinden sie parallel zu den tagtäglichen Versorgungsprozessen als zeitraubend und die Mitarbeiter schwer zu motivieren.

    Aber es gibt auch Lichtblicke!
    Engagierte Köpfe bringen mit einfachen Mitteln und Begeisterung ein Muster-QMS in Schwung und haben von Anfang an die Mitarbeiter im Boot. Und das ist die zweite Erkenntnis: Es steht und fällt mit den Köpfen der Leitung.

    Ich danke Ihnen für die vielen interessanten Beiträge die bereichern und bestätigen!

    Ihre Anne Schneider

  • F. Raschke sagt:

    Hallo Herr Thode,

    vielen Dank für Ihren Beitrag zum Blog der DGQ. Wir arbeiten daran, dass das noch junge Pflänzchen wächst und gedeiht so wie von Ihnen beschrieben. Und wir freuen uns, Sie mal als Gastautoren bei uns zu sehen.

    Viele Grüße,

    F.Raschke

    • Hallo Herr Raschke,

      das sollte doch bis zur Veröffentlichung ein Geheimnis bleiben. :-)

      Nein, ganz im Ernst. Ich freue mich sehr, dass ich für Ihren Blog einen Gastbeitrag schreiben durfte.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Zitate sagt:

    Sehr schöne Zitate, vielen Dank :)

    Gruss
    Kleeblatt

  • Hallo Herr Thode,
    mich würden Artikel interessieren, ob die ISO-Zertifizierung (noch) Sinn macht und ein Vergleich mit anderen Ländern.
    Freundliche Grüße
    Claudia Dieterle

  • Jan Wokittel sagt:

    Schöner Beitrag! Gerne mehr davon. Beste Grüsse

  • Jan Wokittel sagt:

    Hallo Herr Thode,

    danke für den interessanten Beitrag. Da dieses Thema auch in unserer Unternehmung aktuell ist, hier ein paar hilfreiche Anmerkungen zu unseren Erfahrungen dazu:

    Sobald die Entscheidung gefallen ist, ein interaktives und elektronisches QM-Wiki zu realisieren, kommt man ziemlich schnell zu der Frage der Umsetzung. Dazu gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten.
    Am Bekanntesten dürfte wohl Media Wiki sein, da auf diesem CMS das bekannte Wikipedia basiert. Installation geht recht schnell aber ich fand die spätere Individualisierung extrem unhandlich und auch die Administration unnötig kompliziert. Kompletten Neulingen kann ich auch nicht empfehlen die Installation und Einrichtung eines Wikis selbst zu übernehmen – Grundkenntnisse in PHP und MySQL müssen vorhanden sein. Eine bessere Lösung haben wir dann schliesslich mit DokuWiki gefunden. Auch dieses System ist OpenSource und war sehr schnell und unkompliziert eingerichtet. Systeme wie MoinMoinWiki oder OntoWiki haben uns in Verwaltung und Optik nicht überzeugen können.
    Unsere Empfehlung ist daher DokuWiki, dass sehr schlank aber effektiv und auch schon in den Grundeinstellungen optisch sehr ansprechend ist. Ein hilfreicher Link, um sich einen Überblick zu verschaffen ist dieser: http://t3n.de/news/15-kostenlose-open-source-wikis-uberblick-236844/

    Beste Grüsse

  • „Klein aber fein“ trifft wohl auch als erste Beschreibung dieses Netzwerkes zu. Ich habe erst vor einigen Wochen erstmals davon erfahren – bin aber schon jetzt positiv beeindruckt von dem Konzept.

    Insbesondere scheint es sich dabei um tatsächlich „aktiv gelebte“ Kontakte/Netzwerkverbindungen zu handeln. Der im Artikel erwähnte Satz „Kein Problem, da finde ich eine Lösung für“, mag stellvertretend dafür gelten.

    Dem Kunden wird´s gefallen und das bewusste, qualitätsorientierte Wachstum des Netzwerkes scheint dem Gründer Stefan Bösebeck Recht zu geben.

  • Peter_Schmid sagt:

    Sehr geehrter Herr Thode,

    ich bin ausdrücklich kein Experte im Bereich Qualitätsmanagement nur bzgl der Frage nach einem Thema für die Masterarbeit: auf http://www.die-masterarbeit.de haben wir viele Themen für Masterarbeiten, inklusive im bereich qualitätsmanagement. Beispielsweise: Optimierung der Qualitätsprüfung des Fertigungsprozess von Montageprodukten.

    Ich freue mich immer sehr über ihr feedback zur Seite!

    Viele Grüße

  • Carsten sagt:

    Guter Beitrag, auch nach einigen Jahren noch teilenswert: was ich dann mal tun werde :)

  • Holger sagt:

    Hallo Zusammen,

    wow… mein Respekt. Ich habe ihn mir auch einmal durchgelesen und für sehr gut befunden.

    Gruß
    Recruiting München

  • Uwe Pook sagt:

    Hallo, ich habe mir das Buch vor zwei Tagen gekauft und bin schon sehr gespannt drauf. Wenn ich Ihre Beurteilung dazu lese, bin ich gleich noch gespannter. Ich werde mich gerne noch einmal melden, wenn ich es auch gelesen habe.

  • Elke Deus sagt:

    Hallo Herr Thode,

    danke für Ihre Tabelle zur Dokumentieren Information. Mir fällt auf, dass ich bei 7.5.3. noch ein Post-It zum Thema geklebt habe…. was in Ihrer Tabelle nicht aufgenommen ist. Sehe ich den Punkt nicht oder gibt es einen Grund, der sich mir noch nicht erschließt?

    Vielen Dank und viele Grüße,

    Elke Deus

    • Hallo Frau Deus,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Ich habe mir das Kapitel 7.5.3 nochmal genau angeschaut. Meiner Meinung nach geht es dort zwar explizit um die Lenkung von dokumentierten Informationen, allerdings sehe ich dort keine Forderung, dass dies durch eine dokumentierte Information (zum Beispiel durch eine Prozessbeschreibung) zu erfolgen hat. Die ISO 9001:2008 hatte ja die Lenkung von Dokumenten als Pflichtverfahren, hier sehe ich das allerdings anders. Hier reicht zum Beispiel auch aus, dass das auf anderem Weg sichergestellt wird. Welcher Weg das ist und welcher Weg der beste Umgang im Unternehmen damit ist, diese Entscheidung bleibt dem Unternehmen überlassen.
      Viele Grüße
      Michael Thode

      • Elke Deus sagt:

        Hallo Herr Thode,

        vielen Dank, jetzt verstehe ich es besser.

        In 7.5.3 fand ich noch den Hinweis auf die Dokumente externer Herkunft wichtig, der mich zu 8.5.3. geführt hat, der meines Wissens neu jetzt auch die dokumentierte Information vorsieht, sollte mit den externen Dokumenten ein Schaden geschehen.

        Angeregt von Ihrer Tabelle habe ich ähnliches für die Themen Interessierte Parteien und Risikobasiertes Denken aufgestellt.

        Vielen Dank und schöne Grüße,

        Elke Deus

        • Hallo Frau Deus,

          freut mich, wenn ich Ihnen helfen konnte.

          Ja, sie haben Recht, dass es sich bei externen Dokumenten unter Umständen um Kundeneigentum handelt und ja, Sie haben auch Recht, dass dies bisher so in der Norm nicht explizit stand. Ich selber habe es aber in meinen Beratungen immer so ausgelegt, weil es sich ja bei externen Dokumenten zum Beispiel Zeichnungen oder ähnlichem um geistiges Eigentum handelt.

          Es freut mich, dass Sie diese Tabelle als Anregung genommen haben. Haben Sie die beiden von Ihnen genannten Tabellen auch irgendwo veröffentlicht und könnten hier unter Umständen einen Link dazu posten? Ich glaube, dass wäre für die Leser ein Mehrwert.

          Vielen Dank und viele Grüße

          Michael Thode

          • Elke Deus sagt:

            Hallo Herr Thode,

            haben Sie vielen Dank für Ihre Einschätzung.

            Zu den Tabellen, nein, die sind noch nirgends veröffentlicht. Angesichts der geringen Menge der hier relevanten Normpunkte sind es eher „Tabellchen“ mit folgendem Aufbau:

            – die jeweilige Anforderung
            – die Beurteilung notwendiger Aktivitäten mit Status (solch eine Spalte habe ich auch bei ihrer Tabelle zu den Dokumentierten Informationen ergänzt)

            Zum einen also für das Thema „Interessierte Parteien“:
            4.2 Verstehen der Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien
            5.2.2 Bekanntmachung der Qualitätspolitik
            8.3.2 Entwicklungsplanung
            9.3.2 Eingaben für die Managementbewertung

            Zum anderen für das Thema „Risikobasiertes Denken“:
            5.1.1 Allgemeines
            6.1. Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen

            Mit freundlichen Grüßen,

            Elke Deus

          • Vielen Dank Frau Deus, auch das hilft sicherlich schon weiter. Viele Grüße

  • Barbara Kier sagt:

    Moin moin Herr Thode,

    ich finde Ihre Liste sehr übersichtlich und hilfreich!
    Allerdings hätte ich (ohne Ihre Liste) noch weitere Punkte als dokumentierte Info behandelt: 5.2.2 und 8.3.2 und 8.2.4…sowie 7.5.3, wie Frau Deus :)

    Die 8.5.2. hingegen hätte ich nicht so interpretiert und entsprechend auch nicht als Dokument beschrieben :-)

    Vielleicht können Sie Licht ins Dunkel bringen?!

    Viele Grüße
    Barbara Kier

    • Hallo Frau Kier,

      vielen Dank für Ihr Feedback, ich bin da nochmal tief in die Norm gegangen und zu folgendem Ergebnis gekommen:

      5.2.2 Bekanntmachung der Qualitätspolitik – Ich habe das Kreuzchen bei 5.2 gemacht, sozusagen dem übergeordneten Kapitel und meinte damit die 5.2.2, also die Bekanntmachung. Hätte ich besser machen können.

      8.3.2 Entwicklungsplanung – Ist in meiner Liste enthalten.

      8.2.4 Änderungen von Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen – Nach meiner Interpretation wird an dieser Stelle nicht explizit nach einer dokumentierten Information verlangt sondern direkt nur, dass „relevante dokumentierte Informationen angepasst“ werden müssen. Wenn Sie also zum Beispiel eine Druckerei sind und bei aktuellen Projekten mit Drucktaschen arbeiten, dann ist diese als dokumentierte Information zu sehen und bei Änderungen der Anforderungen an das „Druckgut“ anzupassen.

      8.5.2 Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit – Hier finden Sie im 3. Absatz „muss die dokumentierte Information aufbewahren“. Für mich ganz klar die Aufforderung nach einer dokumentierten Information, wenn (und das steht etwas weiter vorne) Rückverfolgbarkeit nötig ist zur Sicherstellung der Konformität und/oder diese gefordert ist. Somit könnte man das Kreuz in Klammern setzen und ausformulieren: Wenn Rückverfolgbarkeit notwendig oder gefordert ist, dann werden dokumentierte Informationen ebenfalls gefordert und wenn nicht, dann nicht. ;-)

      Ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.

      Viele Grüße

      Michael Thode

      • Barbara Kier sagt:

        Hallo Herr Thode,

        sorry, 8.3.2 hatte ich in der Liste übersehen.
        Es ist doch immer wieder gut, sich mit anderen Experten auszutauschen, denn schon habe ich wieder etwas Neues erfahren – vielen Dank dafür!
        Sehr schöner Blog, weiter so!

        Herzliche Grüße
        Barbara Kier

  • Ines Rieger sagt:

    Hallo, mich würde vorab interessieren, ob das Buch sich auch mit Dienstleistungen beschäftigt, da ich in einem Personaldienstleistungsunternehmen als QMB agiere.

    Danke & viele Grüße!

    • Hallo Frau Rieger,

      für den Dienstleistungsbereich kann ich das Buch eingeschränkt empfehlen. Warum nur eingeschränkt? Viele Themen werden wirklich (wie nicht anders zu erwarten) sehr produktionslastig geschrieben, bzw. die Praxisbeispiele werden so dargestellt. Mit ein wenig Kreativität allerdings lässt sich das auch auf den Dienstleistungsbereich übertragen. Man muss sich halt gedanklich darauf einlassen, dass man das Wort Produkt wirklich in Dienstleistung übersetzt. In Ihrem Fall zum Beispiel wenn es um den Umgang mit fehlerhaften Artikeln geht. Sie haben halt keinen Artikel, den Sie sperren können. Dann geht es eher darum, dass Sie eine Dienstleistung stoppen, bis der Fehler behoben ist und erst danach weiter agieren, bzw. diese dem Kunden zur Verfügung stellen.
      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Nico Lergenmüller sagt:

    Hallo Herr Thode,

    wie sieht es Ihrer Einschätzung nach mit dem Punkt 7.5.1 (b) aus? Hier wird zwar durch die Norm keine konkrete Anforderung gestellt. Aber sofern die Organisation dokumentierte Informationen als notwendig für die Wirksamkeit des QMS eingestuft hat, müssen diese auch im QMS enthalten sein.

    Nach meinem Dafürhalten etwas kompliziert ausgedrückt. in Excel käme vermutlich die Fehlermeldung Zirkelbezug :-)

    Schöne Grüße

    Nico Lergenmüller

    • Hallo Herr Lergenmüller,

      ja, da haben Sie Recht.

      Die oben gezeigte Liste enthält sozusagen die Minimalforderungen der Norm in Bezug auf die dokumentierten Informationen. Daneben ist es der Organisation freigestellt, weitere Informationen zu dokumentieren, die sie als notwendig erachtet. Und bleiben wir bei einem Beispiel gleicht mal in der Nähe bei Punkt 7.5.2 und 7.5.3. Hier zum Beispiel würde ich empfehlen auch dokumentierte Informationen als Vorgabe und als Nachweis zu haben. Weil ich persönlich finde es bei allen Unternehmen wichtig, dass es genaue Regelungen gibt, wer Dokumente (bzw. dokumentierte Informationen als Vorgabe) erstellen darf und wie diese gelenkt werden müssen. Während man jetzt die Vorgabe bzgl. der Lenkung von dokumentierten Informationen zum Beispiel auch im Handbuch erläutern kann, sollten jedoch dokumentierte Informationen bzgl. Prüfung und Freigabe als Nachweis aufbewahrt werden, um später nachvollziehen zu können, wer diese dokumentierten Informationen freigegeben bzw. geprüft hat. Und so kann man eigentlich durch die komplette Norm springen und findet viele Punkte, an denen die Organisation dokumentierte Informationen als nötig erachten sollte.

      Wichtig ist mir an dieser Stelle dann aber auch zu sagen, dass es in Unternehmen in der Regel mehr dokumentierte Informationen gibt, als man im ersten Moment vielleicht denkt und es nicht immer nötig ist, neue Dokumente zu kreieren. Man muss diese nur lokalisieren und dann auch so benennen bzw. behandeln.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Barbara Berger sagt:

    Hallo,
    ich habe im Dezember ein Fernstudium zum QM begonnen, ganz schön schwierig. In den Heften ist vieles sehr blöd erklärt und die Lösungsaufgaben sind nicht viel besser. Nun habe ich zum Glück diese Seite gefunden. Könnten wir mal in Kontakt treten, das ich einen Ansprechpartner hätte, wenn ich nicht weiter weiß.

    Freundliche Grüße aus Pulsnitz

    Barbara Berger

  • Hallo Frau Berger,

    vielen Dank für Ihren Kommentar und natürlich viel Spaß und Erfolg bei Ihrem Fernstudium. Darf ich fragen, bei welchem Anbieter Sie das machen?

    Gerne dürfen Sie mich kontaktieren, wenn Sie Fragen bzgl. Qualitätsmanagement haben und ich werde versuchen, Ihnen diese zu beantworten. Ich sehe das ganze auch immer als Feedback für meinen Blog. Natürlich kann ich mir immer überlegen, welche Themen ich in meinen Blogbeiträgen behandele. Viel interessanter sind aber für mich Themen, die ich von Lesern zugesendet bekomme, weil ich da dann wirklich weiß, dass an diesem Thema Interesse besteht.

    Viele Grüße

    Michael Thode

  • Angelika Windstoßer sagt:

    Hallo, ich muss Ihnen einfach mal sagen, dass ich Ihre Seite einfach super finde. Wenn man wie ich in fortgesetzten Alter, ohne „Grundausbildung“ in Sachen QM, quasi als „seitlich von unten“ Quereinsteigerin, auf einmal mit der Materie konfrontiert und von ihr (und noch mehr von den ständigen Fachausdrücken) manchmal förmlich erschlagen wird, ist man heilfroh, in den Weiten des WWW noch Seiten wie diese zu finden! Wie schön…. hier spricht man deutsch…. und so, dass man alles beim ersten Mal lesen versteht. Vielen Dank dafür! Liebe Grüße Angelika

    • Hallo Angelika,
      vielen Dank für die Blumen. ;-)
      Das ist auch genau mein Ansatzpunkt, den ich mit diesem Blog verfolge. Es freut mich immer, wenn ich damit den Lesern weiterhelfen kann.
      Viele Grüße
      Michael

  • Marc Blume sagt:

    Schöne Aktion, nehme gerne Teil.

  • Dajana Pfaf sagt:

    Danke für die tolle Aktion!

  • Sonja Finger sagt:

    Hallo Herr Thode,

    zunächst einmal Gratulation zu diesem tollen Blog. Ich schaue hier fast täglich vorbei, um zu sehen, ob es neue Informationen oder Anregungen gibt.

    Zum Thema: Der QS Excellence Kongress ist sehr auf Produktion ausgerichtet. Auch die Vorträge sind auf Industrie fokussiert, daher interessiere ich mich nicht für eine der Freikarten. Viele andere Veranstaltungen, die man im www findet, sind ebenfalls sehr stark geprägt von der Produktion. Daher hier meine Frage: Gibt es solche Kongresse oder ähnliche Veranstaltungen auch für reine Dienstleister oder zumindest wo die Dienstleistungen mehr im Fokus stehen? Über ihre Rückmeldung freue ich mich sehr.

    Vielen Dank.

    Beste Grüße
    Sonja Finger

    • Hallo Frau Finger,

      danke für die Blumen. ;-)

      Momentan komme ich leider nicht so häufig dazu hier neue Beiträge zu schreiben. Ich arbeite aber momentan daran, dass das wieder häufiger passieren wird.

      Ja, der Excellence Kongress ist sehr produktionslastig, wie so vieles im Bereich QM. Im November findet der Qualitätsmanagement Kongress (auch von WEKA organisiert). Das finale Programm dafür ist noch nicht erschienen, daher kann ich noch nicht abschließend bewerten, ob dort mehr die Dienstleistungen im Fokus stehen. Allerdings werde ich dort auch einen Workshop halten und dabei wird es um Änderungen der ISO 9001 gehen mit Bezug vor allem auf Dienstleister.

      http://www.qualitaetsmanagement-kongress.de/

      Viele Grüße
      Michael Thode

      • Sonja Finger sagt:

        Hallo Herr Thode,

        vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

        Von der Veranstaltung im November habe ich bereits gehört und stehe auf der Verteilerliste des Programms, wenn es denn raus kommt. Also mal abwarten, ob es auch etwas für die Dienstleister ist ;)

        Beste Grüße
        Sonja Finger

        • Hallo Frau Finger,

          unabhängig von unserer Unterhaltung hier, habe ich heute mit einem Mitarbeiter von WEKA telefoniert. Die Chance habe ich gleich genutzt um nachzufragen und habe folgende Information bekommen – der Qualitätsmanagement Kongress wird sich stärker dem Thema widmen als der QS Kongress. Ich drücke die Daumen, dass das auch wirklich so ist, denn das würde mich auch sehr freuen.

          Viele Grüße
          Michael Thode

  • Max H. sagt:

    Super Idee, mache gerne mit!

  • Daniel Kießling sagt:

    Endlich mal eine Gewinnmöglichkeit in meinem Lieblingsbereich….yeahhhhh…da muss ich einfach mitmachen. Echt tolle Aktion…In einem Punkt muss ich Frau Finger recht geben. Leider ist das ganze sehr Industrielastig, nicht umsonst verschmelzen das Qualitätsmanagementsystem und das Umweltmanagement immer mehr ineinander. Dafür hat die Resvision der 9001 schon gesorgt. Schade eigentlich, da der Dienstleistungsbereich nicht unterschätzt werden darf bzw. sollte. Alles in allem bin ich gespannt. Liebe Grüße und vielen Dank für diese tolle Möglichkeit…

    Daniel Kießling

  • Uwe Pook sagt:

    Hallo Herr Thode,

    tolle Aktion. Danke für die Möglichkeit.

  • Schmidt sagt:

    Ich drücke UNS alle Daumen die WIR haben!

  • Elke Deus sagt:

    Hallo Herr Thode,

    danke für Ihr Template. Ich habe folgenden Ansatz in Erprobung:
    1. jede Prozessbeschreibung wird mit einer SWOT-Analyse ausgerüstet
    2. jeder Projektstart ebenso (Projekthandbuch), um hier direkt gegensteuern zu können
    3. alle Risiken und Chancen aus 1) landen in einem Excel, werden bewertet und auf mögliche Q-Ziele abgeklopft.. und ggfs. als solche vereinbart

    Ihre Rückmeldung würde mich freuen.

    Vielen Dank und viele Grüße,

    Elke Deus

    • Hallo Frau Deus,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Da ich leider nicht weiß, in welchem Bereich Ihr Unternehmen tätig ist, wie groß dieses ist, wie das QM-System ansonsten aufgebaut ist etc., fällt mir eine abschließende Beurteilung natürlich schwer.
      Der von Ihnen geschilderte Aufwand ist zwar wesentlich größer, als der von mir hier vorgeschlagene Ansatz. Allerdings kann ich in Ihrem Vorgehen eine sehr gute Struktur erkennen und muss sagen, wenn der Aufwand und der Ertrag in einem gesunden Verhältnis stehen, dann finde ich diese Vorgehensweise sehr gut, da zielgerichtet.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • F. Wichmann sagt:

    Hallo Herr Thode,

    erst einmal vielen Dank für die ausführliche Übersicht.

    Als Neuling, den unser Betrieb möchte sich Erst-Zertifizieren, habe ich eine Frage hinsichtlich des Themas Abweichungen.

    Wir haben einige wenige Projekte die langjährig sind, bei denen die Herstellung der Normkonformität der Prozesse während des Projekts, zu Zeitaufwändig und kostspielig wären.

    Wenn wir also für diese projekte keine Normkonformität sicherstellen können, sondern die ISO 9001 nur teilweise an den uns möglichen Stellen Umsetzen.

    Resultiert hieraus automatisch eine Haupt- oder Nebenabweichung, die womöglich zur Ablehnung führt?
    Oder gibt es hier Ausnahmen?

    Hoffe diese Problematik verständlich herübergebracht zu haben.

    Vielen Dank vorab.

    F. Wichmann

    • Hallo Herr Wichmann,

      normalerweise würde ich jetzt sagen, dass eine Nichtumsetzung von Norminhalten automatisch eine Abweichung ist. Allerdings glaube ich, dass bei Ihnen die Dinge etwas komplexer liegen und solch eine pauschale Antwort nicht möglich ist.

      Können Sie mir einfach mal ein kurzes Beispiel geben von einem Prozess, von dem Sie glauben, dass dieser nicht normkonform dargestellt werden kann? Gerne natürlich so anonymisiert, dass dadurch weder Rückschlüsse auf Ihre Firma und Ihren Kunden möglich sind.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Hallo Herr Thode,
    die Prozesslandkarte ist DAS Instrument, um das QM prozessorientierter zu machen. Ich teile Ihre Meinung voll und ganz.

    Mit der Prozesslandkarte können die Wechselwirkungen und die Bedeutung der Prozesse für das Unternehmen dargestellt werden. Die Beschäftigung mit der Prozesslandkarte fördert das Denken in Prozessen enorm!

    viele Grüße
    Simone Glitsch

  • Stefanie Maag sagt:

    Guten Abend,
    vielen Dank für den tollen Artikel über Qualiltätsziele.
    Wie würden Sie denn eine Email forumlieren in der die Mitarbeiter dazu aufgefordert werden Qualiätsziele vorzuschlagen?
    Viele Grüße
    Stefanie Maag

    • Hallo Frau Maag,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Ich halte eine Email nicht für den sinnvollsten Weg, da ich selber die persönliche Kommunikation vorziehe. Allerdings gilt auch hier wieder, dass es auf die Größe und Aufbauorganisation des Unternehmens ankommt.

      Nehmen wir als Beispiel mal ein mittelständisches Unternehmen mit ca. 200 Mitarbeitern. Dort könnte der Geschäftsführer oder die Geschäftsführerin die globalen Qualitätsziele festlegen. In einer Besprechung mit den Abteilungsleitern könnten diese dann heruntergebrochen werden auf die einzelnen Abteilungen und die Abteilungsleiter brechen das dann herunter auf ihre einzelnen Teams. Dann können die Teamleiter mit Ihren Mitarbeitern Teamziele erstellen. Dieser Prozess sollte vom QMB begleitet werden. Wenn dann die einzelnen Mitarbeiter nicht nur die Teamziele selber entwerfen, sondern (wie nach der neuen ISO 9001 gefordert) auch gleich Maßnahmen zu deren Erreichung festlegen, dann werden diese ihre selber gesteckten Qualitätsziele motiviert versuchen zu erreichen. Für mich wäre dies dann eine optimale Mitarbeitereinbindung in diesem Bereich.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Herbert Gruber sagt:

    Guten Tag Herr Thode,
    ich finde Ihre Seiten sehr informativ und nützlich,.
    Möchte fragen, wie es mit Qualität bei Behörden und wie im gesundheitlichen Bereich, bei Kliniken & Ärzten aussieht,. Welche Normen werden dort angewandt; und wie (schnell) ist die Entwicklung dort ?
    vielen leiben Dank im voraus
    Mit freundlichen Grüßen
    Herbert Gruber, Kuchen (Schwäb.Alb)

    • Hallo Herr Gruber,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Ich persönlich habe das Empfinden, dass Qualitätsmanagement immer relevanter auch bei Behörden wird. Erst vor kurzem hatte ich eine Ausschreibung auf dem Tisch von einer großen staatlichen Institution aus Stuttgart. Darin ging es um den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems.

      Im gesundheitlichen Bereich ist Qualitätsmanagement schon eine echte Hausnummer und sehr stark vertreten. Dies liegt einerseits sicherlich daran, dass dies in vielen Bereichen eine gesetzliche Forderung ist. Auf der anderen Seite wurde in vielen gesundheitlichen Bereichen der Mehrwert und der Nutzen eines Qualitätsmanagementsystem gesehen.

      Dies ist allerdings nur meine persönliche Meinung bzw. Empfindung. ;-)

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Ralf Stauß sagt:

    Hallo Michael,

    bei der Recherche bin ich über Deinen Blog gestolpert.
    Zuerst mal, super dargestellt.

    Kurze Anmerkung zu dem Thema Handbuch:
    Sollte sich ein Unternehmen in der „Automobilbranche“ bewegen und vorhaben, sich gem. IATF 16949 zu orientieren, so ist in Kap. 7.5.1.1 Dokumentation des QM-Systems gefordert „QM-System muss dokumentiert sein und ein QM-Handbuch beinhalten.

    Dies als Anregung, falls sich einer nach der ISO zertifizieren möchte und sich weiterentwickeln möchte. (13485 – Medizin wird glaub ähnlich argumentiert)

    MfG
    Ralf Stauß, QM-Auditor

  • Hallo Ralf,

    vielen Dank für das Lob.

    Ja, das ist komplett richtig – die Forderung nach einem Handbuch ist nur in der ISO 9001 verschwunden. IATF 16949 oder auch die ISO 13485 für Medizinprodukte enthalten noch die explizite Forderungen nach einem Handbuch.

    Viele Grüße
    Michael Thode

  • Vielleicht wären für den brasilianischen Markt Portugiesisch-Kenntnisse den spanischen vorzuziehen Abgesehen davon schön erläutert!

  • Amalia B sagt:

    Vielen Dank für den Artikel. Ich finde viel mehr Unternehmen sollten sich über iatf 16949 und Co informieren.

  • Mark sagt:

    Das Qualitätsmanagement ist in vielen Bereichen sehr wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Ich denke alle diese Beiträge, die Sie von Lesern erhalten haben, sind richtig und natürlich interpretiert jeder etwas anderes in das Thema hinein.
    Ich befasse mich zurzeit auch ausgiebig mit diesem Thema, vor allem in der Automobilindustrie. Ich finde es ist ein sehr spannender Bereich in dem es auch ständig Neuerungen gibt.

  • Anna sagt:

    Super Beitrag! Ich habe das Thema gerade im Studium und finde den Beitrag echt aufschlussreich. Natürlich ist ISO 9001 nicht so einfach erklärt wie QM, aber hier wird es doch ganz deutlich worum es sich handelt. Vielen Dank für die Erklärung.

  • Anna sagt:

    Ich habe erst kürzlich eine interessante Seite entdeckt auf der es viele verschiedene Informationen zum Thema Qualitätsmanagement, speziell in der Automobilindustrie, gibt. Hier gibt es die Bezeichung IATF 16949. Es gibt sicherlich auch bei Arztpraxen stetige Neuerungen rund um das QM. Gibt es dort auch eine bestimmte Bezeichnung oder fällt das QM in Arztpraxen unter den Namen ISO 9001?

  • Samuel sagt:

    Eine Super Sammlung an Zitate.
    Schau gerne auch unter https://die-besten-sprueche.de vorbei

  • Dimitri sagt:

    Gut zusammengefasst. Ich habe im Studium das so aufgefasst: Kundenzufriedenheit/ Qualität ist, wenn der Kunde wiederkommt und nicht das Produkt.

  • Maria Erdmann sagt:

    Hallo und vielen Dank für den informativen Beitrag. Ich wusste bis vor kurzem gar nichts mit dem Begriff anzufangen. Mein Mann berichtete mir davon und ich fand das auch sehr interessant. Er lässt sich dazu auch professionell beraten und ist immer sehr zufrieden.

  • MORITZ Consulting sagt:

    Ein informativer Artikel, in dem die Unterschiede zwischen QM und QS gut beschrieben werden. Interessant ist vor allem, wie im letzten Abschnitt beschrieben, wie die Synergien aus beiden Bereichen dann im Unternehmensalltag umgesetzt werden. Hierbei merken wir, dass vor allem in der Implementierung und Umsetzung von Qualitätsstandards im Praxisalltag oftmals Schwierigkeiten bestehen.

  • Harald Berger sagt:

    Endlich mal ein guter verständlicher Ansatz, wie man an das Thema geheb kann. Hatte nämlich die gleichen Schwierigkeiten.
    Danke
    Gibt es mehr zur ISO 9001?

    beste Grüsse

    • Hallo Herr Berger,

      es freut mich, dass ich mit diesem Beitrag weiterhelfen konnte.

      Schauen Sie sich gerne weiter auf dem Blog um und Sie werden sehr viel zur ISO 9001 finden, denn das ist das Hauptthema hier. Und sollte noch eine Frage offen sein, so senden Sie mir diese gerne zu – entweder ich beantworte diese per Email oder ich mach da gleich einen Blogartikel daraus. ;-)

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Ernst Riedl sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Seite ist sehr interessant und hilfreich im Vergleich zu manch anderen komplizierten Darstellungen.

    mfg
    Ernst Riedl

  • RonnyDee sagt:

    Vielen Dank für diese Vorlage, die mit genialer Einfachheit genau das abdeckt, was man eigentlich für das Erfassen der Anwesenheit der Schulungsteilnehmer benötigt.

  • RonnyDee sagt:

    Danke für diese Vorlage, wünschenswert wäre auch eine Befragung für interne Schulungsmaßnahmen. Sprich einen Feedbackbogen. Besten Dank

  • Herr xxx von der Ostsee sagt:

    Hallo Herr Thode,

    ich bin jetzt mit ein paar Jahren Abstand wieder einmal über diese damals von mir gestellte Frage gestolpert und kann berichten, dass ich auf der Basis von DokuWiki bei einem Kunden ein sehr gut funktionierendes QMS umgesetzt habe. Aus meiner Sicht eine der drei besten Lösungen, die ich in meiner Beraterzeit umsetzen konnte.

    Alles, was nicht mit Bordmitteln des Wikis darstellbar war (z. B. Flowcharts), wurde als Anhang-Datei eingebunden, die entsprechend mit versioniert wird. Es lässt sich ein Zugriff für den Auditor einrichten, der sich dann vor dem Audit schon mal die letzten Änderungen angucken kann.

    Das ganze Wiki ist so einfach zu verstehen, dass auch die nicht computeraffinen Mitarbeiter damit schnell klarkommen.

    Die zwei noch besseren Lösungen waren im übrigen:

    – Umsetzung des kompletten QMS innerhalb des ERP-Systems (Übergreifende dok. Info. in zugehöriges Dokumentenmanagementsystem, alle Prozessinformationen genau dort, wo der Prozess im ERP umgesetzt wird, Formblätter gibt es fast nur als ERP-Masken), so kommt man gar nicht umhin, jeden Tag ein paar Blicke drauf zu werfen

    – Umsetzung in einem Software-Repository mit Versionsverwaltung und Bugtracking (klappt natürlich nur bei Softwareentwicklern), so wird die Arbeit am QMS mit exakt den gleichen Werkzeugen und Methoden erledigt, wie die Arbeit für die Kunden und geht entsprechend leicht von der Hand.

    In allen drei Fällen waren übrigens deutlich mehr Mitarbeiter in die Erarbeitung und Pflege des QMS eingebunden als GF und „QMB“,

    Leider führte bei meinem Arbeitgeber kein Weg da rein, mit ein Grund weshalb ich dort auch nicht mehr tätig bin.

    Viele Grüße von der Ostsee

  • Benjamni Weber sagt:

    Hallo Herr Thode,

    zu diesem Thema habe ich noch eine kleine aber feine Eselsbrücke aus dem Englischen:

    Verifizierung: „Do I do the thing right?“
    Validierung: „Do I do the right thing?“

    Ein weiteres Beispiel, um den Unterschied (zugegebenermaßen etwas zugespitzt) darzustellen:
    – Es soll eine Auto entwickelt werden, das eine Maximalgeschwindigkeit von 200 km/h ereicht.
    – Die Verifizierung ergibt: Ja, das entwickelte Gefährt erreicht die geforderte Maximalgeschwindigkeit. Die Sache wurde richtig gemacht.
    – Die Validierung ergibt jedoch, dass das Gefährt nur zwei Räder hat – es ist ein Motorrad geworden. Es wurde also die falsche Sache gemacht.

    Die Verifizierung kann in der Regel nur am fertigen Ergebnis vorgenommen werden, auch wenn das Erreichen der Maximalgeschwindigkeit sich auch schon durch frühzeitige Validierung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit abschätzen ließe. Im Suppenbeispiel würde man sicherlcih auch durch eine Verkostung verifizieruen, ob die Suppe tatsächlich schmackhaft geworden ist oder nicht.
    Im Rahmen der Validierung hätte aber durchaus auch zuvor festgestellt werden können, dass nur zwei Räder anstatt der bei Autos üblichen vier vorhanden sein werden, analog zu ihrer Suppenzutatenliste.

    Freundliche Grüße,
    Benjamin Weber

  • Werner, Kathrin sagt:

    Guten Tag Herr Thode, Sie schreiben, dass trotz Matrix alle Teilnehmer die Durchführung des internen Audits sicherstellen müssen. Folgende Fragen stellen sich für uns: Welche Art internes Audit ist gemeint? Zählt das Matrix-System-Audit als ausreichendes regelmäßiges System-Audit (Dreijahresrhythmus) oder müssen wir regelmäßig (jährlich) zusätzlich noch interne System-Audits durchführen, zusätzlich zu unseren Prozess-Audits? Wir sind als Firma (Dienstleister) Konzernbestandteil und der Konzern bezahlt ja den externen akkreditierten Auditor, also sind wir als Konzernbestandteil auch ein Stück weit an der Bezahlung beteiligt.
    Darf der eigene interne QM-Auditor = QMB das eigene QMS als Gesamtsystem auditieren oder auditiert er sich damit praktisch selbst?

    • Hallo,

      entschuldigen Sie bitte die verspätete Antwort.

      Da habe ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Es ist so korrekt, wie Sie es schreiben. Wenn Sie die komplette Matrix in einem Zeitraum von 3 Jahren komplett intern auditieren, dann reicht das völlig aus. Bitte aber im Hinterkopf haben, dass Sie unter Umständen dann einen Bereich intern nicht auditieren, der in dem Jahr vielleicht extern auditiert wird. Birgt u.U. ein etwas größeres Risiko.

      Da gehen die Meinungen teilweise auseinander. Die Tendenz geht in die Richtung, dass der QMB zum Beispiel die Wertschöpfungs- und andere Prozesse auditieren kann, aber zum Beispiel nicht den Prozess des internen Audits o.ä..

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Luisa V. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich verstehe noch nicht ganz den Zusammenhang zwischen den ganze Prozessen. Wir haben das Thema momentan in der Schule und da sind folgende Prozesse in Verbindung gebracht worden: Kern-, Service- und Managementprozesse. Management- und Serviceprozesse wurden zusammen in eine Tonne getan und als Supportprozesse bezeichnet. Stimmt dies zu oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    Ich danke Ihnen von Herzen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Luisa V.

    • Moin,

      vielen Dank für die Frage.

      Ich habe eben mal geschaut und das Thema könnte ich wirklich etwas näher in einem Blogbeitrag beleuchten. Solange möchte ich Sie aber nicht warten lassen, daher hier als kurze Antwort:

      Das haben Sie leicht falsch verstanden. Kern-, Service- und Managementprozesse sind 3 „verschiedene“ Prozessarten. Kernprozesse sind die Wertschöpfungsprozesse. Serviceprozesse sind die Prozesse, die nicht direkt der Wertschöpfung dienen, allerdings auch vorhanden sein müssen. Managementprozesse sind die Prozesse, die von der obersten Leitung durchgeführt werden – zum Beispiel Strategie.
      Aufgrund der Unterschiedlichkeit der Prozesse, kann man die nicht zusammen in eine Tonne tun. Allerdings kann man die einzelnen Prozesse teilweise anders nennen. Man kann zum Kernprozess auch Hauptprozess sagen oder zum Beispiel zu einem Serviceprozess auch Supportprozess.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Thomas Reichardt sagt:

    Hallo,

    ich lgaube hier liegt ein Fehler vor.
    Die DIN EN ISO 9001:2015 fordert erst in Kapitel 9.2 ein internes Audit und nicht, wie hier beschrieben, in Kapitel 8.2.2.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas Reichardt

  • Stefano Elsener sagt:

    Ich stimme Ihnen zu. Was ich häufig erlebe ist, dass KMU’s der Überzeugung sind mit produktspezifischen Operationsplänen / Arbeitsanweisungen das Wissen gesichert zu haben. Oftmals wird das Wichtige, nicht produktspezifische Wissen, vernachlässigt. Auffallen tut das erst, wenn diejenige Person das Unternehmen verlässt.
    Kompetenz kann man ersetzten, Know-how sollte aufbewahrt werden.

    Wir haben viele Möglichkeiten in Betracht gezogen. MediaWiki, Evernote etc. Wir haben aber die Lösung in einem Q-System gefunden, Qlinker. Darin kann ich wie in einem Wikipedia das Wissen niederschreiben, verlinken oder suchen werden und ist zugleich ein Q-System.

  • Frau Bidus sagt:

    Guten Abend Herr Thode,
    In unserem Unternehmen (AZAV zertifiziert ) haben wir beschlossen, die einzelnen Punkte der Norm so zu nummerieren, dass quasi Kontext der Organisation unter dem Punkt 1 ist und Verbesserung unter dem Punkt 7 beschrieben ist. Dies findet sich wieder in der Benennung der einzelnen PA. Unsere Kolleginnen und Kollegen finden diese Strukturordnung besser. Ich denke, dass QMS für die Organisation da sein soll und keinesfalls eine Hürde. Ist es falsch?

    • Hallo Frau Bidus,

      absolut in Ordnung. Machen Sie es so, wie es für Sie und die Kollegen optimal ist. Denn das QMS soll für die Organisation das sein – da haben Sie absolut Recht.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Hesse sagt:

    Das sind ja mal wirklich super Sprüche! :-)

  • Hesse sagt:

    Habe mir jetzt 2 T-Shirts bestellt (1x als Geschenk). Die Qualität der T-Shirts ist super. Lieber eine Nummer größer bestellen. Der Druck ist auch hervorragend. Kann ich nur empfehlen.

  • Peter sagt:

    Und was ist mit dem DAKKS Hinweis auf die unzulässigkeit einer Matrixzertifizierung wenn die Unternehmen nicht einer gemeinsamen obersten Leitung unterliegen?

  • Jana Oprießnig sagt:

    Zurzeit machen wir dieses Thema in der Schule durch. Die Erklärung und dieses Beispiel war sehr hilfreich für mich und hat mir bei meiner Aufgabe sehr weitergeholfen.

  • Ralf Somplatzki sagt:

    Tolle Sammlung, ich hätte Lust jedes Zitat schon wieder zu wieder zitieren.

    Dabei ist mir aufgefallen, der Ausspruch „Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“ scheint wohl eher von Prof. Philip Rossenthal zu stammen und nicht von Richard Schmitz.

    • Freut mich, dass Ihnen meine kleine Sammlung gefällt.
      Ich habe für das oben genannte Zitat leider beide Herren als Quelle gefunden. Sobald ich die Zeit habe, werde ich nochmal genau recherchieren.

  • Andreas Neu sagt:

    Mehr oder weniger wusste ich einiges über ISO 9000 . Trotzdem ist es immer wieder schon einem oder anderen Beitrag über diese Thematik zu lesen. Egal wie viel man darüber wusste es gibt immer einige Dinge über die man zum ersten Mal anhört.

  • Danke für den aufschlussreichen Artikel. Das ist bei mir genauso. Zudem erkennt der Berater weitere Potentiale des QM-Systems die er im externen Audit mit notieren kann. Dies bildet dann die Grundlage für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem zertifizierten Unternehmen und dem externen Berater. Wieder eine WIN-WIN-Situation.

  • Stefanie Hein sagt:

    Hallo Herr Thode, vielen Dank für ihren tollen Blog…, ich bin relativ neu als QMB in einem Sicherheitsunternehmen.., jetzt ging es darum eine Managementbewertung durchzuführen..; soweit sind die Themen klar, nur mit dem Punkt Prozessleistung und Dienstleistungskonformität komme ich nicht so recht klar. Können Sie mir bitte das verständlich erklären.., evtl. auch mit einem Beispiel? Vielen herzlichen Dank schon mal im Voraus.., Mit freundlichen Grüßen S. Hein

    • Hallo Frau Hein,
      vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Es ist immer etwas schwierig solch eine Frage aus der Entfernung zu beantworten – auch, weil ich Ihr Unternehmen nicht kenne. Und auch, weil gerade die von Ihnen angesprochenen Punkte im Bereich Dienstleistung immer etwas schwieriger sind als zu Beispiel im produzierenden Gewerbe. Ich versuche es trotzdem mal:
      Wenn Sie schreiben „Sicherheitsunternehmen“, dann würde ich mal unterstellen, dass Sie zum Beispiel Objekt- und/oder Personenschutz machen. Hier könnte man zum Beispiel Kennzahlen bilden, die folgende Fragestellungen beantworten:
      • Wie oft ist es in einem geschützten Objekt zu einer unerwünschten Situation (Eindringling) oder für die geschützte Person zu einem erfolgreichen Angriff gekommen?
      • Wie oft (gerne auch prozentual) konnten Eindringlinge oder Angreifer abgewehrt werden?
      Diese beiden Fragen / Punkte sagen in der Regel etwas insgesamt über Ihre Dienstleistungskonformität bzw. über die Prozessleistung Ihrer Kernprozesse aus.
      Daneben können Sie natürlich auch für weitere Prozesse Prozesskennzahlen bilden, um die Prozessleistung messen und in der Managementbewertung auswerten zu können. Zum Beispiel können Sie eine Kennzahl bilden, wie viele Angebote Sie erstellt haben und wie viele Aufträge daraus geworden sind. Dies hat dann Aussage über Ihren Angebotsprozess.
      Generell würde ich es mal kurz und knapp so formulieren – Ziel des Prozesses anschauen, diesbezügliche Kennzahl festlegen und ermitteln – Auswertmöglichkeit geschaffen.
      Ich hoffe Ihnen hiermit geholfen zu haben.
      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Sehr geehrter Herr Thode,
    danke für diesen erkenntnisreichen Beitrag zu Chancen und Risiken.
    Wer etwas gut verstanden hat, kann es einfach und gut erklären.
    Sie haben sich trotz hoher Fachkenntnis den gesunden Menschenverstand und den Humor erhalten, Gratulation ;-)
    Beste Grüße aus dem Qualitäter-Team aus Bad Orb
    Uwe Riegelmann

    • Sehr geehrter Herr Riegelmann,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und die sprichwörtlichen warmen Worte.

      Ich wünsche Ihnen, Ihrer Familie und allen Kollegen besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2022.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Anna Wagner sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich versuche hier die Downloads zu starten. Nur leider funktioniert das nicht.
    Checklisten ISO 9001-2015 PDF/xls
    Auditfrageliste ISO 9001-2015 PDF/xls

    Können diese nicht heruntergeladen werden?

    Bitte um Rückmeldung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Anna Wagner

  • Stefan Landwehr sagt:

    Man hat nie die Zeit, etwas richtig zu machen … aber immer die Zeit, es ein 2. Mal zu machen (Unbekannt)

  • Orhun sagt:

    Danke für die Sprüche! Finde einige echt toll!

  • Baccouchi sagt:

    Sehr gut geklärt und viel geholfen
    DANKE

  • Peanut sagt:

    Hey, danke für den Artikel! Gute Nachrichten fürs Qualitätsmanagement.

  • Markus Achatz sagt:

    Danke für den gute Aufbereitung der Inhalte. Zusätzlich sind noch 2 Punkte neu:

    1.) Dem von Ihnen zu erstellenden Beratungsbericht ist ein neu eingeführter, formgebundener Fragebogen beizufügen. Dieser Fragebogen zu den bereichsübergreifenden Grundsätzen des ESF (Gleichstellung der Geschlechter, Nichtdiskriminierung, ökologische Nachhaltigkeit) ist von Ihnen auszufüllen und wird Bestandteil des Beratungsberichtes.

    2.) Neu ist ebenfalls, dass Ihre Kunden eine formgebundene Erklärung zur Kenntnisnahme des Merkblatts zur Achtung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union unterzeichnen und im Rahmen des Verwendungsnachweises fristgerecht vorlegen müssen.

    • Hallo Markus,
      zuerst mal ein frohes neues Jahr.
      Danke für die zwei zusätzlichen Punkte, die Du erwähnst. Die hatte ich so nicht auf dem Zettel, müssen aber beachtet werden, damit es beim Abruf der Fördermittel nach Projektende keine Probleme gibt.
      Viele Grüße und hoffentlich bis bald mal wieder
      Michael

  • Ronald Franzke sagt:

    Sehr geehrter Herr Thode,

    zu Risiken und Chancen ist bereits eine ganze Menge gesagt worden. Auf ihrer Seite und auch Anderen. Diese Informationen versuche ich nun (zu einem tatsächlichen Praxisproblem) mit den Aussagen der ISO 9001 in Übereinstimmung zu bekommen.
    Nach einer hoffentlich recht guten theoretischen Ausbildung habe ich im Januar in meiner ersten Position als QMB gestartet. In dem Unternehmen, für das ich tätig bin, ist ein Risiko- und Chancenmanagement implementiert, in dem operative und strategische R+C behandelt werden. Soviel kurz zum Hintergrund.
    Wenn ich die ISO 9001 richtig interpretiere ergeben sich die Risiken und Chancen aus den für das QMS relevanten Prozessen heraus, und sollten auch dort behandelt werden (definiertes Risiko–> Maßnahme–>Bewertung). Meine Erklärungskette dahinter:

    4.4.1 Die Organisation muss die Prozesse bestimmen, die für das Qualitätsmanagementsystem benötigt werden, sowie deren Anwendung innerhalb der Organisation festlegen, und muss: … f) die in Übereinstimmung mit den Anforderungen nach 6.1 bestimmten Risiken und Chancen behandeln; … 6.1.2 Die Organisation muss planen: … b) wie 1) die Maßnahmen in die Qualitätsmanagementsystem-Prozesse der Organisation integriert und dort umgesetzt werden …

    Auf der einen Seite stehen nun strategische R+C, die auch auf strategischer Ebene behandelt werden, und auf der anderen Seite R+C aus den jeweiligen QMS-Prozessen heraus, die auch innerhalb der Prozesse behandelt werden sollen.

    In die Praxis übertragen: die Abteilungsleiter=Prozessverantwortliche melden strategische R+C aus der Abteilung heraus an das RCM. Im Prozess wird nichts zu R+C behandelt. Der neue QMB sagt, R+C sollen im jeweiligen Prozess behandelt werden und können, müssen aber nicht zwangsläufig strategische R+C sein. Deshalb R+C aus dem Prozess heraus behandeln und die wirklich wichtigen (strategischen) R+C übernehmen und an RCM weitergeben.

    Vielleicht haben sie einen Tip für einen QMB-Frischling, wie ich mit der Situation umgehen kann?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ronald Franzke

    • Hallo Herr Franzke,
      vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Es ist in der Regel schwierig, solch individuellen Fragen ohne genaueres Wissen über die Unternehmensgröße und -ausrichtung zu beantworten. Ich versuche es trotzdem:
      Auch ich unterscheide immer in prozessuale und unternehmensweite (Sie nennen es strategische) Chancen und Risiken. Die unternehmensweiten (strategischen) Chancen und Risiken sehe ich in Ihrem Risike- und Chancenmanagement richtig aufgehoben. Und bei den prozessualen Chancen und Risiken sehe ich dann wirklich auch die Prozesseigner in der Verantwortung, diese im Prozess zu behandeln, also Chancen und Risiken zu sehen und im Prozess Maßnahmen zu implementieren, um die Chancen zu nutzen und die Risiken zu minimieren oder zu elimieren. Jetzt gehe ich aber davon aus, dass nicht jeder Prozesseigner die Kompetenzen hat, dies allein durchzuführen. Da würde ich dann empfehlen, dass es Unterstützung vom QMB oder den Mitarbeitern des Risiko- und Chancenmanagements gibt.
      Ich hoffe Ihnen hiermit etwas weitergeholfen zu haben.
      Viele Grüße
      Michael Thode

  • P Luchs sagt:

    Hallo Herr Thode, ich möchte mich für den tollen Blogbeitrag bedanken! Ich habe eine Weiterbildung zum QMB gemacht um in unserem Unternehmen in den nächsten Jahren die Einführung eines QM Systems zu begleiten und trotzdem waren wir die Unterschiede einfach nicht so wirklich bildlich klar. Dank Ihres Beitrags habe ich die Hirarchieebenen besser verstanden.

  • Rabea Kurze sagt:

    Hallo Herr Thode,
    was ist denn ein Messmittel und was ein Prüfmittel? Die ISO 9001 schreibt ja „Lenkung von Überwachungs- und Messmitteln“. Ich tue mich da mit der Differenzierung sehr schwer und finde in diversen Blogs keine eindeutige Aussage.
    Vielen Dank für die Hilfe. Beste Grüße, Rabea Kurze

    • Hallo Frau Kurze,
      interessante Frage. Gerade auch, weil schon in Ihrer Frage dann 3 Begriffe auftauchen – Messmittel, Prüfmittel und Überwachungsmittel. ;-)
      Meines Wissens gibt es keine schriftlich verbindliche Definition, was ein Prüf- und was ein Messmittel ist. Es gibt teilweise die Unterscheidung, dass Sie mit einem Messmittel einen wirklichen Wert ermittel (zum Beispiel mit einem Messschieber ein Größenmaß) und mit einem Prüfmittel nur eine Info passt bzw. passt nicht (zum Beispiel mit einem Grenzlehrdorn). Das klingt für mich nachvollziehbar und wenn es bei Ihnen ähnlich ist, dann benutzen Sie die Begriffe gerne in diesem Kontext.
      Da Sie direkt Bezug auf die ISO 9001 genommen haben – sollte bei Ihnen dann auch die Frage auftauchen, welche Prüf- und Messmittel denn der Kontrolle unterliegen sollten, dann melden Sie sich gerne nochmals.
      Viele Grüße Michael Thode
      P.S.: Eben nochmal nachgeschaut, wir kennen uns doch… ;-)

  • Claudia sagt:

    Hallo:-) Eine Frage …..was könnte bei der letzten Salte einer Checkliste Internes Audit
    FS heißen??
    Erst kommt Thema/Frage dann Bemerkung/Dokumentation und letzte Spalte heißt FS…..
    ich komm nicht drauf was das für eine Abkürzung ist ….HILFE

    • Hallo,
      ich vermute Sie meinen die Sple „n.z.“ – dies soll die Abkürzung für „nicht zutreffend“ sein.
      Wenn Sie zum Beispiel ein Unternehmen sind, welches keine Produkte oder Dienstleistungen entwickelt, dann können Sie bei 8.3 Entwicklung nicht ja oder nein ankreuzen, sondern „nicht zutreffend“, da diese Anforderungen der ISO 9001 für Ihr Qualitätsmanagementsystem nicht zufreffend ist.
      Viele Grüße
      Michael

  • Martin Mark sagt:

    Guten Tag,
    in welchen Abständen muß ein Messmittel man prüfen?

    • Moin,

      dafür gibt es keine exakten Vorgaben. Im Kapitel 7.1.5 Ressourcen zur Überwachung und Messung spricht die ISO 9001 von „bestimmten Abständen“. Diese Abstände können Sie selbst festlegen.

      Vielfach hat sich ein jährlicher Zyklus etabliert. Ich würde dies allerdings auch abhängig davon machen, wie oft die Prüf- und Messmittel im Einsatz sind, wie wahrscheinlich es ist, dass sich diese verstellen, wie damit umgegangen und diese gelagert werden und weitere betreffende Parameter.

      In von mir beratenen Unternehmen ist die Spanne dabei sehr unterschiedlich. Das geht von alle 3 Monate (täglich auf Baustellen im Einsatz) bis zu mehreren Jahren (wird nur einmal im Quartal benutzt und eine Beschädigung ist extrem unwahrscheinlich).

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Serina Namayanja sagt:

    Hallo,
    erstmal möchte ich mich für diesen tollen Bericht bedanken.

    Ich habe eine Frage zu internen Audits. Ich führe gerade internen Audits im Unternehmen durch. Dabei haben wir zusammen mit Prozesseignern ein Paar Verbesserungspotenziale festgestellt. Nun beim Bericht verfassen habe ich die alle aufgelistet und möchte daraus KVP’s ableiten. Meine Frage ist nun, muss aus jede Verbesserungspotenziale eine KVP abgeleitet werden? Für mich sind einige TO DO’s, die einfach nur terminiert werden.

    PS: Ich habe leider keine Erfahrung und keinen Vorgesetzter der mir irgendwie helfen könnte.

    • Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Ich bin ja selbst ein Freund des pragmatischen Ansatzes und sehe es wie Sie – wenn es für Sie einen Vorteil bringt bzw. es nötig ist einen KVP zu machen, dann tun Sie das gerne. Wenn Sie das Ziel aber auch mit terminierten TO DO´s erreichen, dann belassen Sie es gerne dabei und machen da kein „großes Kino“ draus.

      Und auch die ISO 9001 ist da auf Ihrer Seite. Diese fordert nämlich nur „geeignete Korrekturen und Korrekturmaßnahmen ohne ungerrechtfertigte Verzögerung“.

      Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne jederzeit.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Rainer Wiedemann sagt:

    Hallo,
    warum gibt es noch kein neues Formblatt mit den Aufgabenprioritäten (AP) H, M u. L?

    Gruß
    Rainer Wiedemann

    • Hallo Herr Wiedemann,

      weil es sich hier um einen kostenfreien Blog mit kostenfreien Vorlagen handelt, in dem Vorlagen je nach meiner Verfügbarkeit und meiner subjektiven Entscheidung veröffentlicht werden.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Abbruch_Bagger sagt:

    Lieber Herr Thode,
    ein toller Blog, insbesondere Ihre Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Umsetzung :) Die ISO-Zertifizierung lässt sich industrieübergreifend anstreben, korrekt? Sprich, es kann ein Bagger Unternehmen genauso zertifiziert werden wie ein Unternehmen, welches mit Mode handelt?
    Danke und beste Grüsse

  • Zitat von Ihnen: Doch dabei ist Vorsicht geboten, denn innerhalb dieser 3 Jahre sollten alle Normkapitel mindestens einmal auditiert werden.

    Guten Tag Herr Thode,
    woher kommt diese Anforderung. In keiner Norm wird das gefordert. Warum wird das nicht in die Norm geschrieben, wenn es sein muss. Wir erfahren diese Forderung auch immer wieder von den Zertifizierungsauditoren.
    Wenn z.B. eine Zertifizierungsstelle das fordert, dann bitteschön eine schriftliche Vorgabe. Ohne diese Vorgabe finde ich die Forderung sinnlos.

    Und was bedeutet alle alle Normkapitel?
    Wir hatten beim letzten Zertifizierungsaudit die Forderung aller Normpunkte.
    Somit also insgesamt 28 Normpunkte!!!
    Dazu die Forderung alle Prozesse intern zu auditieren.

    Da wir auch eine Zertifizierung nach ATEX-Richtlinie 2014/34/EU haben müssen fordert der Zertifizierungsauditor auch die interne Auditierung aller Ergänzungen nach DIN EN/IEC 80079-34. Also nochmals 23 Norm-Ergänzungen. Und das alles innerhalb 3 Jahren.
    Wir sind ein Unternehmen mit 11 Beschäftigten. Einen solchen Aufwand zu betreiben ist unbezahlbar bei der Größe unseres Betriebes.

    Wie ist Ihre Meinung zu 28 Normpunkte nach ISO 9001?
    Bin auf Ihre Meinung sehr gespannt.

    Viele Grüße aus Osterburken am Limes
    Wolfgang Hageleit

    • Moin Herr Hageleit,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und entschuldigen Sie bitte meine verspätete Antwort, aber ich bin im Urlaub gewesen.

      Ich kann Ihnen leider auch nicht sagen, wo die Forderung nach der internen Auditierung aller Normkapitel innerhalb von 3 Jahren herrührt. Auch wenn sich dies (meiner Meinung nach berechtigt) durchgesetzt hat, so kann ich Ihnen dafür keine wirkliche Quelle aufgeben.

      Die 28 Normpunkte nach ISO 9001 höre ich zum ersten Mal. Ich gehe mal davon aus, da hat jemand mal alle Forderung der ISO 9001 zusammengezählt und ist dann auf diese Zahl gekommen. Wenn man da mal andere Kriterien bei der Zählung ansetzt, dann kommt man auf mehr oder weniger Normforderungen.
      Für mich am relevantesten sind die Punkte, an denen die ISO 9001 dokumentierte Informationen fordert: https://www.loesungsfabrik.de/dokumentationsanforderungen-iso-9001-2015

      Und bezüglich des internen Auditaufwands kann ich bei der ATEX keine Beurteilung abgeben, da ich damit nur am Rande zu tun gehabt habe, bei einem meiner Kunden.
      Bei der ISO 9001 würde ich Ihnen widersprechen: Für Ihr Unternehmen mit 11 Mitarbeitern lässt sich ein 3-Jahres-Auditplan erstellen, in dem innerhalb dieses Zeitraumes alle Normkapitel bzw. unternehmensinterne Prozesse auditiert werden. Dann für jedes interne Audit (also pro Jahr) einen Audittag einplanen (mit Vor- und Nachbereitung sind das dann ca, 1,5 Tage Aufwand pro Jahr). Diesen sehe ich noch als überschaubar an.

      Falls Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne jederzeit.

      Viele Grüße aus Heidelberg
      Michael Thode

  • Björn P. sagt:

    Moin,

    zu diesem Thema kann ich nur sagen, dass die IATF 16949 dieses 3-jährige Audit-Intervall für alle Prozesse fordert (vielleicht tun dies auch andere branchenspezifische Varianten der ISO 9001 … das entzieht sich aktuell meiner Kenntnis).
    Ich schätze mal, dass man sich im Umfeld der Auditdienstleistung davon inspirieren lässt (was ok ist), dies dann aber (potentiellen) Kunden als unumgänglichen Fakt verkauft (was mehr als diskussionswürdig ist).

  • Ronald Franzke sagt:

    Guten Morgen zusammen,
    die ISO 9001:2015 fordert in 9.2.1 a), dass in internen Audits Informationen gesammelt werden, ob die Anforderungen dieser internationale Norm (ISO 9001:2015) erfüllt werden. Eine Normanforderung ist an dem kleinen Wörtchen „muss“ zu erkennen. Und dieses steht zumindest ab 4 Kontext der Organisation in jedem Abschnitt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Da sich ein Auditzyklus über 3 Jahre zieht (Wiederholungsaudit + 2 Überwachungsaudits) müssen also auch alle Normanforderungen innerhalb der 3 Jahre intern zumindest 1x auditiert werden.
    So zumindest meine Interprätation.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Ronald Franzke

    • Moin Herr Franzke,

      da bin ich voll bei Ihnen.

      Meines Wissens ist es nirgendwo festgeschrieben, allerdings hat es sich in der Praxis etabliert, dass man einen Plan aufstellt, in dem aller Normpunkte innerhalb von 3 Jahren auditiert werden.
      Gerade bei großen Unternehmen ist es nahezu unmöglich bzw. der Aufwand steht in keiner Relation, jährlich ein komplettes Systemaudit über das komplette System und alle Normpunkte durchzuführen.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • Ronald Franzke sagt:

    Guten Morgen Herr Thode, dazu muss das Unternehmen nicht wirklich groß sein. Wir haben knapp 450 MA, aber um alle QMS-relevanten Prozesse und deren Umsetzung in den Teams zu auditieren reicht mir ein Jahr auch nicht. Und einige Normanforderungen sind ja von Prozessen losgelöst und verlangen nicht mal eine Dokumentation wie z.B. 4.3 (Anwendungsbereich).
    Mit freundlichen Grüßen,
    Ronald Franzke

  • Sabrina sagt:

    Was ist der Unterschied zwischen Checkliste und Auditfrageliste? Bei mir öffnet sich immer der selbe Inhalt.

    • Moin,
      der Unterschied ist wirklich gering.
      Bei der Auditcheckliste haben Sie nur die Boxen, die Sie ankreuzen können – quasi eine Checkliste, in der Sie abhaken können, ob Sie alle Normpunkte erfüllt haben.
      Die Auditfrageliste hat noch eine weitere Spalte „Bemerkungen und Nachweise“. Diese könnten Sie tendentiell eher dazu benutzen, ein internes Audit nach ISO 9001 durchzuführen.
      Viele Grüße
      Michael

  • Andreas Manseder sagt:

    Hallo,
    gibt es eine aktuelle Liste der Branchenschlüssel?
    Ich gehe mal davon aus, dass sich diese an der Tabelle des statistischen Bundesamts orientiert.
    Wäre das dann die aktuellste: Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025) – Statistisches Bundesamt
    Diese unterscheidet sich jedoch in einigen Punkten deutlich.
    Ein offizielles Dokument habe ich im Bezug zur DAkkS nicht gefunden.

    Grüße
    Andreas

  • Georg Rodenstein sagt:

    Danke – mir hat die Vorlage sehr geholfen

  • mo sagt:

    sehr hilfreich

  • M.Mirnic sagt:

    Guten Tag Herr Thode,

    auf diesem Weg möchte ich mich herzlich bei Ihnen für die vielen Vorlagen bedanken, die Sie zur Verfügung stellen.

    Seit meiner Online-Schulung zur Fachkraft Qualitätssicherung/Management im Jahr 2014, die ich unter anderem bei Ihnen absolvieren durfte, habe ich mich immer gut beraten gefühlt. Ihre Vorlagen machen vieles deutlich leichter und sind für mich bis heute eine große Hilfe.

    Daher wollte ich einfach einmal Danke sagen.

    • Moin,

      das freut mich sehr zu hören. ;-)

      Dann sind Sie ja nun auch seit ca. 12 Jahren in Bereich Qualitätsmanagement unterwegs und ich hoffe, dass es Ihnen (noch immer) gefällt.

      Und falls Sie mal Fragen haben, melden Sie sich gerne jederzeit.

      Viele Grüße
      Michael Thode

  • M. Alan sagt:

    Guten Tag Herr Thode,

    ich versuche hier die Downloads zu starten. Nur leider funktioniert das nicht.
    Checklisten ISO 9001-2015 PDF/xls
    Auditfrageliste ISO 9001-2015 PDF/xls

    Können diese nicht heruntergeladen werden?

    Bitte um Rückmeldung.

    Viele Grüße
    M. Alan

    • Moin Herr Alan,

      bitte entschuldigen Sie meine späte Reaktion, aber ich bin im Urlaub gewesen.

      Ich habe das eben mal getestet, bei mir funktioniert es.

      Probieren Sie den Download gerne nochmal und sollte er nicht funktionieren, senden Sie mir gerne eine Email und ich schicke Ihnen die Dokumente dann per Mail zu.

      Viele Grüße
      Michael Thode